385000 Euro aus „Verzweiflung“ unterschlagen

Pforzheim

Betreuer plündert Konten seiner Schutzbefohlenen, um seine Familie zu unterstützen. Staatsanwältin fordert drei Jahre Haft.

Pforzheim. In 341 Fällen hat ein 63-jähriger gelernter Bankkaufmann in seiner Funktion als gesetzlicher Betreuer zwischen dem Frühjahr 2021 und dem Herbst 2023 Geld von den Konten seiner Schutzbefohlenen unterschlagen. Schaden: 365000 Euro. Damit hat er einen seiner Mandanten so in die Bredouille gebracht, dass er beinahe seinen Platz in einem Pflegeheim verloren hätte. Darüber hinaus hat er eine gute Bekannte um 20000 Euro gebracht. Sie hatte ihm das Geld anvertraut, damit er es renditeträchtig anlegt. Statt Zinsen gab es aber Totalverlust. Der Anlagebetrag ist im schwarzen Loch des Geldbedarfs des Mannes verschwunden, der jetzt wie ein Häufchen Elend auf der Anklagebank des Schöffengerichts in Pforzheim sitzt.

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