Nach Tod von Deutschem in Südafrika: Prozessstart verschoben

Panorama

Weil die Anklageschrift noch aussteht, kann der Prozess noch nicht beginnen. Drei Tatverdächtige werden beschuldigt, einen Touristen aus Fulda überfallen und getötet zu haben.

Ein Auto hat nahe des Numbi-Eingangs zum Kruger-Nationalpark eine Mauer durchbrochen. Ein deutscher Tourist aus Fulda ist bei dem Raubüberfall 2022 erschossen worden.

Ein Auto hat nahe des Numbi-Eingangs zum Kruger-Nationalpark eine Mauer durchbrochen. Ein deutscher Tourist aus Fulda ist bei dem Raubüberfall 2022 erschossen worden.

(Foto: Selvy Mohlala/SAPS Mpumalanga/dpa)

Mbombela - Der Prozessstart im Fall eines getöteten Touristen aus Fulda ist am Donnerstag erneut verschoben worden. Das Oberste Gericht in der südafrikanischen Stadt Mbombela müsse der Verteidigung noch eine Anklageschrift für die drei Tatverdächtigen vorlegen, sagte deren Anwalt, Peter Naude, der Deutschen Presse-Agentur. Bislang hatte sich das Amtsgericht in der naheliegenden Kleinstadt Kabokweni mit dem Fall beschäftigt. Die drei Männer im Alter zwischen 36 und 39 Jahren sollen am 21. Juni erneut vor Gericht erscheinen. Dann soll zunächst über Kautionsanträge entschieden werden. Die Tatverdächtigen befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

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