Strategien gegen das Artensterben

Ölbronn-Dürrn

Biotopverbundplan soll wertvolle Impulse für Ölbronn-Dürrn bieten. Landwirte stecken oft in der Zwickmühle zwischen Ertrag und Landschaftspflege. Förderprogramme sollen eine ökologischere Flächennutzung attraktiver machen.

Von wegen Unkraut: Die Wiesen zwischen Ölbronn und Dürrn können ein Paradies für viele bedrohte Arten sein. Archivfoto: Goertz

Von wegen Unkraut: Die Wiesen zwischen Ölbronn und Dürrn können ein Paradies für viele bedrohte Arten sein. Archivfoto: Goertz

Ölbronn-Dürrn. „30 bis 40 Prozent aller Arten in Baden-Württemberg stehen auf der Roten Liste. Die Hälfte aller natürlichen Lebensraumtypen sind in einem schlechten Zustand“, haben Jan Frings und Jochen Bresch von der BHM Planungsgesellschaft (Bruchsal) am Montag im Ölbronn-Dürrner Gemeinderat dafür plädiert, dass der Biotopverbundplan, den sie für die Gemeinde erarbeitet haben, kein Papiertiger wird. Denn schließlich seien die Gründe für den Artenrückgang bekannt: Zerschneidung der Landschaft, intensive Nutzung, Verbuschung der ursprünglichen Offenlandschaft und zu kleine und isolierte Biotope. „Aber die Politik hat reagiert“, sieht Frings einen Hoffnungsschimmer am Horizont. Sie habe Förderkulissen geschaffen, die Anreize für eine ökologische(re) Flächennutzung geben.

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