In Neonfarben durch die Musikgeschichte

Ölbronn-Dürrn

Die Klamotten sind bunt, die Stücke mitreißend: Mit viel Spielfreude hat der Ölbronner Musikverein das Publikum bei seinem Konzert in die Achtziger und Neunziger entführt: zu Nena, Udo Lindenberg und Queen.

Auch optisch hat sich das große Blasorchester an die Achtziger und Neunziger angepasst. Unter der Leitung von Dirigentin Cornelia Schmid präsentieren die Musiker vor allem schnelle Nummern aus dem letzten Jahrtausend. Fotos: Roller

Auch optisch hat sich das große Blasorchester an die Achtziger und Neunziger angepasst. Unter der Leitung von Dirigentin Cornelia Schmid präsentieren die Musiker vor allem schnelle Nummern aus dem letzten Jahrtausend. Fotos: Roller

Ölbronn-Dürrn. Nach der Pause sind die dunkelblauen Uniformen verschwunden. Stattdessen betreten die Musiker die Bühne in ausgebeulten Trainingsanzügen und bunten Hemden, mit Jeansjacken, Stirnbändern und Vokuhila-Perücken. Nicht nur optisch erinnert der Ölbronner Musikverein am Samstag an die Achtziger- und Neunzigerjahre, sondern auch bei der Auswahl seiner Stücke: Auf dem Programm steht nur, was damals rauf und runter lief: von Queen bis Nena, von Europe bis Udo Lindenberg. Es ist ein Abend voller Neonfarben, voller Erinnerungen und Anekdoten, eine Zeitreise durch zwei Jahrzehnte, vorbei an Gameboys, Schulterpolstern und Lavalampen.

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