wfv strebt Strukturreform an

Archiv

In den vergangenen zwei Jahren hat eine Kommission des Württembergischen Fußballverbands ein Konzept erarbeitet, wie der Aktiven-Spielbetrieb neu strukturiert werden könnte. Einer der Gründe: Die Zahl der gemeldeten Teams ist zuletzt gesunken.

Stuttgart/Enzkreis. Negative Mitgliederentwicklung, Zunahme von Spielgemeinschaften, heterogene Bezirke – die Kommission Verbandsstruktur des Württembergischen Fußballverbands (wfv) hat am Mittwoch das Ergebnis einer rund zweijährigen Analyse vorgestellt. Und mancherorts sind die Zahlen alarmierend, wie aus dem Abschlussbericht hervorgeht. Deshalb werden in dem 28-seitigen Werk Reformationsvorschläge gemacht. Ziel sei es, ausgeglichene Strukturen zu schaffen, die auch künftig einen funktionierenden Spielbetrieb gewährleisteten, erklärte in einer Pressekonferenz gestern Steffen Jäger, der bei Arbeitsgruppe dabei war.

wfv strebt Strukturreform an

Der wfv will Strukturen anpassen, dass Teams wie der TSV Phönix Lomersheim auch in Zukunft noch an einem funktionierenden Spielbetrieb teilnehmen können.Archivfoto: Huber

Rückblick: Seit 2015 beschäftigt sich der wfv nun schon mit der Frage, wie Struktur und Organisation verbessert werden können – und im Fokus stehen die Ligen der aktiven Herren. Der Hintergedanke war laut wfv, auf „geänderte Rahmenbedingungen“ zu reagieren. Dazu gehört zum Beispiel, dass die Anzahl der Mannschaften bei den B- und A-Junioren in der näheren Vergangenheit rückläufig war. „Das Fehlen der nachrückenden Jugendspieler wird sich langfristig weiter auf die Zahlen im Aktiven-Bereich auswirken“, ist die Kommission überzeugt.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen