Zwölfjähriger taucht in fremde Welt ein

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Paul Brandhuber aus Illingen hat mit der Jugendgruppe einer Hilfsorganisation Heime für Straßenkinder in Bolivien besucht

„Ich wusste vorher, dass es arme Länder gibt, in denen es Kindern nicht gutgeht. Wenn man das aber mit eigenen Augen sieht, ist das etwas ganz anderes“, erzählt der 12-jährige Paul Brandhuber aus Illingen. Er war in den Osterferien in Bolivien und hat dort in den Kinderheimen der Millionenstadt Santa Cruz gelebt.

Zwölfjähriger taucht in fremde Welt ein

Von der Welt vergessen: Straßenkinder in Bolivien leben manchmal auch hinter Mauern mit Stacheldraht. Ohne Hilfe aus dem Ausland hätten sie keine Perspektive.

Illingen. Der THG-Schüler war in dem Andenstaat mit einer Jugendgruppe der Hilfsorganisation Saalfeld-Samaipata aus Thüringen. Sie wurde vor 20 Jahren von den Weltumradlern Axel Brümmer und Peter Glöckner gegründet und unterstützt lokale Hilfsorganisationen beim Kampf gegen Hunger, Drogenmissbrauch und der totalen Verelendung von Straßen- und Waisenkindern in Bolivien. Dabei gibt es immer wieder besondere Hilfe für die Kinder in den Heimen „Mano Amiga“ und „Don Bosco“ in Santa Cruz de la Sierra und dem Jugendviertel „Barrio Juvenil“. Durch Spenden wurden hier Wohnhäuser und Werkstätten gebaut, in denen Jugendliche gegen geringe Miete wohnen, einen Beruf erlernen und damit den Grundstein für eine sichere Zukunft legen können.

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