Zwischenfall am Fußballplatz geht an Staatsanwalt
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Ahndung jedoch äußerst fraglich
Ölbronn-Dürrn. Ob der gestern in unserer Zeitung berichtete Zwischenfall auf dem Fußballplatz des 1. FC Dürrn rechtliche Konsequenzen hat, ist weiter ungewiss. Nach derzeitigen Erkenntnissen war ein Fußballspieler von Viktoria Enzberg nach Spielende mit einem Teleskopschlagstock bewaffnet in die Kabine der SG Ölbronn-Dürrn eingedrungen, so jedenfalls schilderten es Augenzeugen später der Polizei. „Wir werden den Vorgang jedenfalls der Staatsanwaltschaft übergeben. Ob Anklage erhoben wird oder ein Bußgeldbescheid ergeht, muss dort entschieden werden“, sagte gestern Anna-Katrin Mülle, Pressesprecherin der Polizeidirektion Pforzheim. Da die Beamten vor Ort den beschriebenen Schlagstock, der unter das Waffengesetz fallen würde, jedoch nicht finden konnten, sei aus ihrer Sicht eher unwahrscheinlich, dass die Staatsanwaltschaft den Fall weiterverfolgt. „Eine versuchte Körperverletzung liegt nach unseren Erkenntnissen nicht vor“, so Müller. Als die Polizei vor Ort eintraf, hatten Spieler beider Vereine den Konflikt bereits entschärft, ehe jemand verletzt wurde. Ungeklärt bleibt auch eine Sachbeschädigung. Wie nun bekannt wurde, ging bei dem Zwischenfall ein Trikotkoffer der SG Ölbronn-Dürrn zu Bruch. Wer diesen zerstört hat, konnte jedoch nicht festgestellt werden. „Das müssen die beiden Vereine unter sich ausmachen“, so Müller.
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