Zwischen Natur und Alltagsleben
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Ausstellung im Landratsamt Enzkreis: Gabriela Oberkofler nimmt den Gerlinde-Beck-Preis entgegen
Pforzheim/Enzkreis. Dass es „immer, immer und immer wieder weitergeht“, hat Gabriela Oberkofler einst mitten im Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart im Jahr 2006 bei einer Abschlussbesprechung mit Kommilitonen und Professor Werner Pokorny auf einem Zettel notiert. „Jetzt habe ich ihn wiedergefunden“, erzählt sie vor einer kleinen Gruppe im Foyer des Landratsamtes. Da hat sie bereits als vierte Preisträgerin ihren mit 10000 Euro dotierten Gerlinde-Beck-Preis aus den Händen des Stiftungsvorsitzenden Kuno Schlichtenmaier entgegengenommen, und die Blumen von Landrat Bastian Rosenau liegen neben der 1975 in Bozen (Südtirol) geborenen und in Stuttgart in ihrer „Rosensteinalm“ lebenden Künstlerin auf dem Rednerpult.
Zum vierten Mal wird der Gerlinde-Beck-Preis verliehen: Kuno Schlichtenmaier überreicht die Auszeichnung an die in Stuttgart lebende Künstlerin Gabriela Oberkofler. Foto: Roth
Ihre Kunstwerke, die noch bis zum 28. August am Schauplatz der Preisverleihung im Landratsamt Enzkreis zu sehen sind, liegen zu diesem Zeitpunkt noch offen auf den Tischen hinter ihr oder hängen – im Fall des Aquarells „Hybride“ (2017) – neben ihr. Das Glas über dem Bild wird für die Dauer der Ausstellung die Tische bedecken, weil sonst ihre Miniaturskulpturen mit Bezug zur Natur schnell vom Winde verweht sein würden. Denn es ist unter anderem eine bis in ihre letzten Blütenblätter zerlegte und mit minimalem Abstand wieder als Ganzes präsentierte Margerite, die in all ihrer Pracht sehr zerbrechlich wirkt. Dazu glotzen noch Fischköpfe in Richtung Decke, die aus der Tischoberfläche heraus nach Luft zu schnappen scheinen.
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