Zwischen Hoffnung und Fragezeichen
Archiv
Modellprojekt: Gemeinderatsmehrheit bewertet geplanten islamischen Religionsunterricht an der Faust-Schule positiv
Die Knittlinger Faust-Schule bewirbt sich um die Aufnahme in das Pilotprojekt „Islamischer Religionsunterricht“. Eine Gemeinderatsmehrheit hat dem Vorstoß nach kontrovers geführter Debatte grünes Licht gegeben.
Knittlingen. Sollte die Knittlinger Schule mit ihrer Bewerbung Erfolg haben, würden in Zukunft zwei islamische Religionsgruppen in der Grundschule und vier Gruppen in der Sekundarstufe angeboten, wofür zwölf Lehrerwochenstunden benötigt würden. Unterrichten würden, wie Rektorin Heidi Bopp und ihre beiden Konrektoren Kirsten Knoll und Martin Stutz in der Sitzungsvorlage dargelegt hatten, Lehrer sunnitischer Prägung in deutscher Sprache, die über eine anerkannte Lehramtsausbildung verfügten. Sie müssten zusätzlich den Erweiterungsstudiengang „Islamische Theologie/Religionspädagogik absolviert haben und stünden im Dienst des Landes Baden-Württemberg. Die Fachaufsicht erfolge durch die Pädagogische Hochschule Karlsruhe beziehungsweise Ludwigsburg. Genügend potenziell interessierte Schüler gebe es, verdeutlicht die Schule anhand folgender Zahlen: In den Klassen 1 und 2 fänden sich 18, in den Stufen 3 und 4 20, in Klasse 5 16, in Klasse 6 17, in den Stufen 7 und 8 25 sowie in den Klassen 9 und 10 23 islamische Schüler.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen