Zwischen Baldrian und Fledermaus
Archiv
Enzgärten: Kräuterpädagogin Waltraud Pfau erklärt die Flora und Fauna im und am Fluss
Mühlacker. Die Enz ist ein zentraler Bestandteil der Gartenschau. Was in ihr lebt, an ihren Ufern wächst und wie sie sich im Laufe der Zeit verändert hat, erklärt Kräuterpädagogin Waltraud Pfau bei ihren Führungen. Doch damit könnte schon bald Schluss sein: Wegen der anhaltenden Hitze und Trockenheit haben die Pflanzen im Enzvorland und im Wildkräuterbeet um Wochen früher und kürzer geblüht. Deshalb wird es voraussichtlich nur noch zwei Führungen geben, und zwar an den Dienstagen, 21. und 18. Juli. Treffpunkt ist jeweils um 10.30 Uhr am Fontänenplatz.
Waltraud Pfau am Enzufer inmitten eines Kräutermeers. Foto: Deeg
Die Führungen sind Teil des Bürgerprojekts „Mensch trifft Enz“. Die Ehrenamtlichen wollen den Besuchern das Ökosystem des Flusses näherbringen. Dafür haben sich die sechs Projektteilnehmer jeweils ihrer Lieblingsthemen angenommen. So ist zum Beispiel das auffällige große Wasserrad entstanden, das mittlerweile in der Nähe des Waldenserstegs steht (wir berichteten). Waltraud Pfau hat Wildkräuterbeete angelegt, eines nahe an der Enz, das andere in der Wiese und noch mal eines am Steilhang. „Damit zeige ich, was wo wächst“, erklärt sie. „Die Wildkräuter sind wie eine kleine Apotheke“, fährt die Kräuterpädagogin fort. Angepflanzt hat sie dabei nur heimische Kräuter. „Die Leute können die Pflanzen hier kennenlernen und dann überall in ihrer Umgebung wiedererkennen“, beschreibt sie ihr Vorhaben.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen