Zweirädrige Alternative zum Auto
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Vorstoß des Verkehrsministers, der den Autoführerschein auf Leichtkrafträder erweitern will, trifft in der Region auf Zustimmung
„Wer das Motorradfahren als Hobby betreiben möchte, für den ist das nichts“, sagt Fahrlehrer Jim Engel über den Vorstoß von CSU-Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, „aber für Menschen, die eine Alternative zum Auto suchen, könnte das interessant sein.“
Geübte Verkehrsteilnehmer können in einigen Übungsstunden das Fahren von Leichtkrafträdern lernen, findet der Mühlacker Fahrlehrer Jim Engel, wenn diese Einheiten sinnvoll genutzt werden. Daher steht er dem Vorschlag von Minister Andreas Scheuer offen gegenüber. Foto: ©antiksu – stock.adobe.com
Mühlacker/Enzkreis. Geht es nach Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) dann dürfen Autofahrer, die älter als 25 Jahre sind und schon seit mindestens fünf Jahren den Autoführerschein besitzen, mit einer kleinen Schulung ohne Prüfung Leichtkrafträder fahren. Was bundesweit für viel Kritik sorgt, sieht der Mühlacker Fahrschulinhaber Jim Engel sichtlich entspannter. Letztendlich, erinnert er im Gespräch mit unserer Zeitung, gebe es die Regelung in anderen europäischen Ländern schon sehr lange. Auch in Deutschland ist sie nicht ganz neu: Bis 1. April 1980 habe das Leichtkraftrad neben dem Auto zum Führerschein der Klasse 4 dazugehört. Dann fiel das Leichtkraftrad aus Gründen der Verkehrssicherheit nach einer Reform aus der Erlaubnis heraus.
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