Zwei Versionen für einen Ausrutscher vor der Polizei
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Sturz vor dem Mühlacker Revier: Fahrradfahrer übt Kritik an Beamten
Mühlacker. Wolfgang Tatzel ärgert sich. Am Mittwoch war er mit seinem Fahrrad in Mühlacker unterwegs gewesen und dabei gestürzt – genau in dem Kreisverkehr, auf den die Beamten des benachbarten Polizeireviers Mühlacker die beste Sicht haben. Gegen 12.20 Uhr fuhr Tatzel vom Bahnhof kommend in den Kreisel und stürzte abrupt. „Wie bei Glatteis rutschte ich auf Händen und Hosenboden in Richtung Polizei – das Fahrrad voraus.“
Da sich das Revier unmittelbar vor seiner Nase befand, nahm der verunglückte Radler aus Bauschlott, der sich bei seinem Sturz eine Prellung und eine Schürfwunde zugezogen hatte, sofort Kontakt zur Polizei auf und schilderte „seinen Fall“. Ein Beamter habe sogar gesehen, wie er gestürzt sei, so der 52-Jährige. „Er ging nach draußen und schaute sich die Fahrbahn an“, berichtet Tatzel, der sich so weit noch ernst genommen fühlte. Der Beamte habe auf der Straße jedoch nichts feststellen können und ihm bedeutet, dass er wohl zu schnell gefahren sei, so der Radler. „Kleinlaut ging ich weiter“, schreibt Tatzel in einer E-Mail an unsere Zeitung.
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