Zwei Dutzend Hindernisse
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Initiative „Mühlacker ist für alle da“ prüft Barrierefreiheit
Wie kommen Behinderte zurecht, wenn sie im Stadtzentrum einkaufen, einen Arzttermin haben, Kino oder Restaurant besuchen? Das wollte eine Gruppe der Initiative „Mühlacker ist für alle da“ unter der Leitung von Stephan Eck herausfinden und machte den Praxistest.
Keine Chance für Rollstuhlfahrer Alexander Lang, in das mehrstöckige Dienstleistungsgebäude in der unteren Bahnhofstraße zu gelangen: Die Tür für den Rollstuhl ist zu schmal. Foto: Filitz
Mühlacker. Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte, Citymanager Thomas Müller, Stadträtin Elli Marx (SPD), Vertreter vom Sozialen Dienst und Pflegestützpunkt Consilio prüften an der Bahnhofstraße Gehweg- und Fahrbahnbeläge, etliche Eingangstüren in verschiedenen Gebäuden, Fahrstühle, Servicefreundlichkeit im Supermarkt und Kaufhaus, planten einen Kinobesuch, begutachteten die sanierten Toiletten und die Gebührenautomaten in der Tiefgarage unter dem Rathaus. Das Ergebnis: Auf der Checkliste von Stephan Eck finden sich annähernd zwei Dutzend Hindernisse, die für Behinderte einfach nur ärgerlich sind oder sogar eine Gefahr bedeuten.
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