Zwangspause im Wiernsheimer Jugendraum?

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Nachfolger-Suche für Jugendpfleger Benjamin Denk ist schwierig

Wiernsheim (ram). Die Vorwarnung von Bürgermeister Karlheinz Oehler ließ aufhorchen: „Ich gehe davon aus, dass wir den Jugendraum schließen müssen – zumindest zeitweise.“ Grund dafür ist, dass die Lücke, die der Weggang von Benjamin Denk hinterlässt, personell nicht einfach zu schließen ist. Denk hatte für 40 Prozent in Wiernsheim gearbeitet und zu 60 Prozent in Niefern-Öschelbronn. Dort kümmert er sich ab August zu 100 Prozent um die Jugendarbeit. Der Kooperationsvertrag, der die Stellenteilung ermöglichte, wurde entsprechend von Niefern-Öschelbronns Bürgermeisterin gekündigt.

Mit Hilfe von Miteinanderleben (ML) will die Gemeinde die Stelle neu besetzen. Allerdings haben die ML-Fachleute deutlich gemacht, dass sie im Personalportfolio niemanden für eine 40-Prozent-Stelle haben. Die Verwaltung hat sich daher entschieden, auf 50 Prozent aufzustocken. Mit dieser neuen Maßgabe ist die Stelle bis Ende des Monats ausgeschrieben, wie Hauptamtsleiter Norman Liebing erklärt. Wichtig sei, dass man jemanden finde, der nicht nur die fachliche Kompetenz mitbringe, sondern dem man auch absolut vertrauen könne, so Liebing. Schließlich handle es sich bei der Jugendarbeit um den sensiblen sozialen Bereich. Sollte die Ausschreibung nicht erfolgreich sein, müsse man sich mit dem Gemeinderat eine Lösung überlegen.

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