„Zuwanderung bietet große Chancen“

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Der Enzkreis erhält die Zusage für ein Integrations- und Teilhabeprogramm und will innovative Strategien für Neuzuwanderer entwickeln. Pilotkommunen und Menschen mit Migrationshintergrund werden dabei eingebunden.

Enzkreis (pm/fg). „Zuhören, reden, machen“ – die Stabsstelle Integration des Enzkreises will mit Menschen mit Migrationshintergrund im Dialog bleiben. Mit ihrem Projekt zur Installation eines Beratungs- und Beteiligungs-Forums, in dessen Rahmen Migranten-Initiativen unterstützt werden sollen, ist der Enzkreis in das Programm „Land.Zuhause.Zukunft – Integration und Teilhabe von Neuzuwanderern in ländlichen Räumen“ der Robert-Bosch-Stiftung aufgenommen worden.

„Zuwanderung bietet große Chancen“

Männer und Frauen aus 150 Nationen leben im Enzkreis. Die wenigsten davon sind als Geflüchtete gekommen. Die Integration dieser Menschen ist nicht nur eine Herausforderung. Archivfoto: Huber

Gleichzeitig entwickelt die Stabsstelle das Integrations- und Vielfaltskonzept des Enzkreises, das der Kreistag in Auftrag gegeben hat. Wie der zuständige Dezernent, Dr. Daniel Sailer, am Mittwoch im Sozial- und Kulturausschuss des Kreistags berichtete, habe die Stabsstelle sich in den vergangenen Monaten intensiv mit mehreren Projektideen beschäftigt. Dabei sei es auch gelungen, Landesmittel in Höhe von 65000 Euro in den Enzkreis zu holen, um externe Expertise zu finanzieren. Nach einem Ausschreibungsverfahren werde nun ein Expertenbüro beauftragt, in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Integration und drei Pilotkommunen das Integrations- und Vielfaltskonzept zu erstellen. Dabei setze der Enzkreis auch auf niederschwellige Beteiligungsformate und interkulturelle Öffentlichkeitsarbeit.

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