Zustand der L1134 sei ein „Armutszeugnis“
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Mühlacker-Lienzingen (pm). Was den Zustand der Landesstraßen in der Region und das Sanierungsprogramm des Stuttgarter Verkehrsministeriums betrifft, erntet der FDP-Landtagsabgeordnete Professor Dr. Erik Schweickert für seine Kritik ausdrückliche Zustimmung vom Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Günter Bächle. Zwar müsse die Feinauswertung durch die Kreisverwaltung abgewartet werden, so Fraktionsvorsitzender Günter Bächle in einer Mitteilung, doch schon jetzt zeige sich, dass der grüne Verkehrsminister Winfried Hermann offenbar „von einer wundersamen Heilung des schlechten Zustandes einzelner Straßen“ ausgehe.
Bächle, auch Sprecher der CDU im Mühlacker Gemeinderat, nennt als Beispiel die Landesstraße 1134 zwischen Lienzingen und Zaisersweiher. Im Ausbauprogramm von 2012 sei der Abschnitt noch in der Dringlichkeitsklasse 4 von 9 eingestuft gewesen, während er im neuen Erhaltungsprogramm komplett fehle, obwohl sich der Zustand verschlechtert habe, kritisiert Bächle. Weil die Breite der Straße schwanke und der Belag gelitten habe, werde an vielen Stellen über den Fahrbahnrand hinaus gefahren mit der Folge abgefahrener Bankette, was sich besonders in den Kurven zeige. Eine Mittellinie für einen sicheren Begegnungsverkehr fehle. Zwischen 2014 und 2016 sei es, erinnert Bächle, laut Stadtverwaltung zu 13 Unfällen gekommen, darunter viermal zu abgerissenen Spiegeln.
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