„Zusammenleben menschlicher gestalten“
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OB-Vertreterin ruft am Totensonntag zu mehr Verständnis auf
Mühlacker. Es sei ein „zutiefst trauriger Anlass“, sagte Heidi Roller gestern als ehrenamtliche Stellvertreterin von Oberbürgermeister Frank Schneider in ihrer Rede zum Totensonntag. Um die Mittagszeit hatten sich zahlreiche Besucher vor der Gedenkstätte auf dem Friedhof St. Peter in Dürrmenz eingefunden. Roller bat ihre Zuhörer, „unserer Toten zu gedenken, die ihr Leben durch Kriegshandlungen und Gewaltanwendung verloren haben.“ Dabei gehe es um Einzelschicksale, denen heute nicht oder nicht mehr nachempfunden werden könnten.
Heidi Roller spricht zum Totensonntag auf dem Friedhof St. Peter in Dürrmenz. Foto: Pfisterer
„Aus der Vergangenheit haben wir die ständige Aufgabe erhalten, das Zusammenleben menschlicher, friedvoller und frei von Konflikten zu gestalten“, fuhr die OB-Stellvertreterin fort. Dabei brauche man Toleranz und Zuneigung, um die früheren Fehler ins Positive verkehren zu können, „sowie immerwährendes und gegenseitiges Verständnis für die Probleme, Sitten und Gebräuche anderer Menschen und Kulturen, verbunden mit der berechtigten Hoffnung, dass dort Gleiches praktiziert werde. Mit der Bitte, dass die Menschen in ihr Gedenken auch die oft namenlosen Opfer der Kriege und Flüchtlingsströme unserer Zeit mit einschließen sollten, beschloss Roller ihre Ausführungen.
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