Zusätzlicher Lärmschutz an der A8

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Erdaushub beim Ausbau der Autobahn in Niefern-Öschelbronn soll nicht abtransportiert werden

Niefern-Öschelbronn. Die FW/FDP-Fraktion im Niefern-Öschelbronner Gemeinderat macht sich für einen zusätzlichen Lärmschutzwall an der A8 stark. „Wir haben viel erreicht“, erinnert Gemeinderat Professor Dr. Erik Schweickert (MdL) an die Zugeständnisse der Planer des Regierungspräsidiums im Laufe des Verfahrens, darunter die Einhausung über 400 Meter in Fahrtrichtung Karlsruhe, was in der ursprünglichen Planung nicht vorgesehen war. „Was wir nicht geschafft haben, ist der Lärmschutz auf östlicher Seite in Richtung Stuttgart.“ Als Material für das Erdbauwerk biete sich die überschüssige Erde an, die bei die Tieferlegung der Autobahn anfällt.

Schweickert legte dar, dass für die Masse von über einer Million Kubikmetern Abraum etwa 100000 Lkw-Ladungen nötig wären, um das Material abzutransportieren. „Bei anderen Baustellen ist die Erde auch vor Ort verfüllt worden, wie etwa beim Lärmschutzwall in Friolzheim“, so Schweickert. Er legte eine Rechnung vor, bei der sich die Kosten für Grunderwerb, Ingenieurleistungen und Bebauungsplan in Höhe von etwa 312000 Euro durch den Erlös aus dem Einbau des überschüssigen Materials aufwiegen. Demnach könnte die Gemeinde mindestens kostenneutral einen zusätzlichen Lärmschutz errichten.

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