Zurück zu neuen Wurzeln
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Schmuck- und Accessoire-Studierende stellen bis 15. August im Kunstraum belrem8 aus.
Pforzheim. Als Fahrradfahrer lag es für Vladimir König nahe, sich in diesem Bereich etwas auszusuchen, um die semester- und studienübergreifende Aufgabe „Nachhaltigkeit“ in schmückende Form zu bringen. Die Pumpe gehört unabdingbar zu seinen Werken dazu, die nun etwas schlaff als verwickelte ehemalige Fahrradschläuche an der Wand des „kunstraum belrem8“ in Dillweißenstein hängen. Getragen werden sie aber mit Luft gefüllt. Am Hals und sogar turmartig am Finger. Leicht, aber sperrig. „Soll ja auch nicht bequem sein.“
Insgesamt zwölf Studierende der Fakultät stellen dank einer Einladung von Michaela Thäsler und Norbert Muerrle von belrem8 dort aus. Da musste angesichts eines kleinen, aber feinen Ausstellungsraums eine gute Auswahl getroffen werden. Darunter der unbequeme Fahrradschmuck von Vladimir König. Alles andere als bequem war sicher auch das Thema, das die sogenannten „Schmuckis“ und die Accessoire-Studierenden der Fakultät für Gestaltung unter der Obhut von Christine Lüdeke und Gast Jan Spille, einem Fairtrade-Goldschmied, umsetzten. Es sei so Professorin Lüdeke, zunächst darum gegangen, die Studierenden einzustimmen, was mit Hilfe verschiedener Dialoge geschah. Die in Corona-Zeiten angesagten Konferenzen im Netz brachten den Vorteil, Gastredner aus aller Welt dazuholen zu können. Nach diesem Input ging es dann zur Sache. Herausgekommen sind bemerkenswerte Bemühungen, „über das Ursprüngliche neue Wurzeln in der Gegenwart zu setzen“, wie es im Vorwort des Katalogs zur Ausstellung „back to new roots“ – zurück zu neuen Wurzeln – heißt.
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