Zurück in die Zukunft am Klosterberg
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Die historisch wertvolle Hanglage, die einst von den Mönchen mit Reben bepflanzt wurde, wird verstärkt für den Weinbau genutzt
Immer mehr Reben erobern den Maulbronner Klosterberg. Der Weinbau, der in der einzigartigen Steillage auf dem Vormarsch ist, dient dem Erhalt der historisch bedeutsamen Terrassen mit ihren Trockenmauern.
Frank Jaggy pflanzt zurzeit in mühseliger Schwerstarbeit Weiß- und Grauburgunder am Maulbronner Klosterberg auf frisch sanierten Terrassen an, die er von der Stadt gepachtet hat. Bis 2016 muss sich der Wengerter aus Schönenberg gedulden, erst dann sind die Reben so gewachsen, dass eine ernstzunehmende Weinlese erfolgen kann. Foto: Fotomoment
Maulbronn. Die privilegierte Hanglage direkt am Maulbronner Zisterzienserkloster hat einen einzigartigen Status: Die Terrassen zählen unmittelbar zur Klosteranlage dazu und sind dadurch Weltkulturerbe. Die denkmalgeschützte Steillage ist ein kulturhistorisches Kleinod, das in der jüngsten Vergangenheit jedoch an vielen Stellen zu verwildern und zu verfallen drohte. Die Stadt Maulbronn, die Teile des Klosterbergs besitzt, hatte deshalb in einer großangelegten Aktion versucht, private Grundstückseigentümer ins Boot zu holen, um marode Trockenmauern zu sanieren. Gleichzeitig sicherte sich die Stadt weitere Rebpflanzrechte für den Hang.
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