Zugräuber von Illingen erwartet Urteil

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Anwältin bittet um „letzte Chance“ für den Angeklagten – Lange Liste von 26 Vorstrafen verlesen

Illingen/Pforzheim. Um eine „letzte Chance“ für den Angeklagten hat am Montag Verteidigerin Margarete Haimayer gebeten. Eine letzte Chance zu einer Therapie für einen 30-Jährigen, der acht Jahre seines Lebens im Gefängnis zugebracht hat, von Drogen aller Art abhängig ist und etliche Therapien abgebrochen hat. Der zum Prozessauftakt gestanden hat, am 8.Februar, kurz vor Mitternacht, in einem Regionalexpress in Illingen eine junge Frau überfallen zu haben. Der sein Opfer, das bis heute stark unter den Folgen der Tat leidet, mit dem Messer bedrohte, der nach der 22-Jährigen stach und, als sie verletzt flüchten konnte, ihren Geldbeutel aus ihrem Gepäck mitgehen ließ.

Wenige Tage zuvor, am 28. Januar, hatte der Angeklagte Alkoholika im Wert von über 90 Euro in einem Einkaufsmarkt in seinen Rucksack gepackt, um sie gegen Drogen einzutauschen. Bezahlen wollte er die Ware freilich nicht. Mitgeführt hatte er aber ein Küchenmesser mit einer langen Klinge – was der Gesetzgeber „Diebstahl mit Waffen“ nennt.

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