Züchten ist anders als Mästen
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Wiernsheim-Serres (torie). „Züchten geht nicht ohne Schlachten“, sagt das Vereinsmitglied Albrecht Müller, stellt aber gleichzeitig klar: „Mit Mästen hat das Hobby Kleintierzucht nichts zu tun, denn für den Mastbetrieb vorgesehene Tiere sind nach spätestens sechs Wochen reif für die Schlachtbank.“ Deutlich länger braucht es, bis Tiere reif dafür sind, auf einer Lokalschau wie in Serres präsentiert zu werden.
Lokalschau in Serres: Albrecht Müller zeigt seine Federfuß-Zwerge. Foto: Rieger
Der 1963 gegründete Kleintierzüchterverein im Wiernsheimer Ortsteil stellte am Wochenende 123 Tiere in 24 Rassen und Farbenschlägen vor. Darunter fielen Kaninchen der Sorte Kleinsilber, Castor-Rexe oder blaue Wiener, die gezüchtet von Horst Bolz, den ersten Platz in der Kategorie Kaninchen belegten. Albrecht Müller selbst konzentriert sich auf das Geflügel, zeigte seine Federfuß-Zwerghühner mit ihrem auffälligen Federschmuck um die Füße. Auch zwei Jagd-und Silberfasane sowie zwei Pfaue waren in Serres zu bewundern. „Gerade bei diesen Tieren, den sogenannten Fasanenartigen lässt sich leicht erkennen, wer weiblich und wer männlichen Geschlechts ist. Der schönere ist das männliche Tier, das unscheinbarere das Weibchen“, schmunzelte Müller.
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