Zu wenig Geld für zu viele Aufgaben
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Mühlacker Gemeinderat beschließt den Haushalt für 2013 – und blickt gleichzeitig auf die Herausforderungen der Zukunft voraus
Die Diskussion um den aktuellen Haushalt verlief unaufgeregt, und folgerichtig hat der Gemeinderat am Abend den Etat für das Jahr 2013 einstimmig abgesegnet. Gleichzeitig blickten die Sprecher der Fraktionen jedoch auf die enormen Herausforderungen der kommenden Jahre voraus; verbunden mit dem Hinweis, dass es zig Millionen brauchen würde, um alle Wünsche zu erfüllen.
Einstimmig: Der Mühlacker Gemeinderat gibt grünes Licht für den Haushaltsplan 2013; wohl wissend, dass die wirklich schwierigen Jahre erst noch bevorstehen.
Mühlacker. Die Liste ist lang, und was eine Fraktion als Pflichtaufgabe betrachtet, ist für die andere nur ein frommer Wunsch. Am deutlichsten zeigt sich dies am Streitthema Nummer eins, der Frage nach der Zukunft des Mühlehofs. Während insbesondere CDU und FDP davor warnen, den Neuanfang in der Stadtmitte auf die lange Bank zu schieben, mahnte Rolf Leo im Namen der Freien Wähler zur Bescheidenheit. „Selbst bei Fortdauer der guten konjunkturellen Lage werden unsere Einnahmen nicht reichen, diese enormen Investitionen in Höhe von 40 bis 50 Millionen Euro zu schultern“, sagte Leo, der sich auf die anstehenden Ausgaben für Schulen, die neue Sporthalle, die bestehenden Turn- und Festhallen, die Feuerwehr, die Gartenschau und die Ortskernsanierungen bezog. Will heißen: „Für eine neue Stadt- und Kulturhalle fehlt uns das Geld.“
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