Ziegelhäule: Pflegekonzept läuft an

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Gebiet ist laut Regierungspräsidentin „im naturschutzfachlichen Sinne“ nicht verwahrlost

Mühlacker-Lienzingen (pm). Das Pflegekonzept für das Lienzinger Naturschutzgebiet „Ziegelhäule“ hat sich verzögert, soll aber jetzt in Angriff genommen werden. Wie die Karlsruher Regierungspräsidentin Nicolette Kressl dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Mühlacker Gemeinderat, Günter Bächle, antwortete, werde das Regierungspräsidium Karlsruhe in einem „zeitnah vorgesehenen Ortstermin“ mit der Stadt klären, welche Wiesenflächen über Pflegeaufträge oder Pflegeverträge nach der Landschaftspflegerichtlinie des Landes mit örtlichen Landwirten abgeschlossen werden könnten. Darüber hinaus werde der Pflegetrupp des Präsidiums Spezialpflegemaßnahmen im eingezäunten Bereich der Tongrube vornehmen.

Ziegelhäule: Pflegekonzept läuft an

Wertvolles Terrain: Im Frühjahr 2017 wurde das Gebiet Ziegelhäule bei Lienzingen zum Naturschutzgebiet ernannt.

Nachdem Regierungspräsidentin Kressl im April 2017 in Karlsruhe ihre Unterschrift unter die Verordnung gesetzt hatte, trat diese im folgenden Juni in Kraft. Damit wurden elf Hektar aus ehemaliger Tongrube und Erdzwischenlager, wertvolle angrenzende Wiesen sowie das flächenhafte Naturdenkmal Trinkweiher auf der Gemarkung Lienzingen – nach Vorbereitungen, die bis 2014 zurückreichen – zum Naturschutzgebiet ernannt. In einer Anfrage an Regierungspräsidium und Stadtverwaltung verwies Bächle darauf, dass es Kritik wegen einer mangelnden Pflege des Naturschutzgebietes auf dem ehemaligen Erddeponiegelände zwischen Mühlacker und Lienzingen gebe. Offenbar stehe noch der Abschluss der Pflegeverträge aus.

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