Zeuge beschreibt Angeklagten als „Alphatier“
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Im Prozess gegen einen Mann, der Frau und Sohn umgebracht haben soll, werden die Lebensumstände der Familie beleuchtet
Karlsruhe/Tiefenbronn. Es waren schreckliche Fotos, die am Mittwoch im Schwurgericht in Karlsruhe gezeigt und von der zuständigen Kriminaltechnikerin erläutert wurden. Der erstochene achtjährige Junge mit den furchtbaren Halswunden in einer Blutlache auf dem Treppenabsatz, die Mutter mit gefesselten Händen im Schlafzimmer, getötet durch Brust- und Halsstiche. Überall im Haus waren Blutspuren, die von Flucht und Verfolgung zeugten. Der 61-jährige Vater und Ehemann, angeklagt wegen zweifachen Mordes und Mordversuchs, schloss die Augen und hielt sich die Ohren zu.
In einem Anfall von Wahnsinn, die einer bipolaren Störung entsprungen sein soll, hatte er am 25. Mai des vergangenen Jahres seine 38 Jahre alte Ehefrau und den achtjährigen Sohn erstochen. Der elfjährige Sohn, den er für tot gehalten hatte, konnte mit schweren Halsverletzungen über den zwei Meter hohen Zaun klettern. Hilfsbereite Nachbarn entdeckten das Kind, das am Wegrand hockte. Dann wurde es mit dem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen wurde.
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