Zertifikat für den Enzkreis
Archiv
Auszeichnung für „Frühe Hilfen“
Enzkreis/Pforzheim (pm). Sozialministerin Katrin Altpeter hat 17 Stadt- und Landkreise für ihre Fortschritte im Bereich des präventiven Kinderschutzes mit dem „Zertifikat für Qualitätsentwicklung im Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz“ ausgezeichnet, darunter den Enzkreis und Pforzheim. Ziel des vom Sozialministerium mit insgesamt rund 500000 Euro geförderten Qualifizierungsprogramms ist es, überall in Baden-Württemberg die Zusammenarbeit zwischen der Kinder- und Jugendhilfe und den Einrichtungen des Gesundheitswesens zu verbessern und regional strukturierte Netzwerke auf- und auszubauen. Als Frühe Hilfen werden lokale und regionale Unterstützungssysteme mit aufeinander abgestimmten Hilfsangeboten für Eltern und Kinder in den ersten Lebensjahren bezeichnet. Sie zielen darauf ab, Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern in Familie und Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig zu verbessern. Neben alltagspraktischer Unterstützung wollen Frühe Hilfen insbesondere einen Beitrag zur Förderung der Beziehungs- und Erziehungskompetenz von Müttern und Vätern leisten. Damit tragen sie maßgeblich zum gesunden Aufwachsen von Kindern bei. „Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass junge Familien bei Problemen früh durch Hilfs- und Unterstützungsangebote erreicht werden“, so Altpeter. Im Rahmen des Qualifizierungsprogramms sei es der Ministerin zufolge in allen teilnehmenden Kreisen und Städten gelungen, gemeinsam mit den Akteuren vor Ort passgenaue Lösungen zu erarbeiten.
„Jedes Kind braucht optimale Startchancen. Ich begrüße es daher ausdrücklich, dass die Sozialministerin in ganz Baden-Württemberg den Auf- und Ausbau regionaler Netzwerke unterstützt“, kommentiert die Bundestagsabgeordnete Katja Mast die Auszeichnung.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen