Zeitgenössischer Tanzabend
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Pforzheim (pm). Endlich wieder Ballettpremiere: Am Freitag, 26. Juni, hebt sich endlich wieder seit der Pandemie-bedingten Einstellung des Vorstellungsbetriebs im März der Vorhang im Großen Haus des Theaters Pforzheim. 99 Zuschauer – so viele dürfen laut der derzeitigen Bestimmungen Platz nehmen und den neuen, zeitgenössischen Tanzabend „Changes“ genießen.
Gmürs Uraufführung trägt den Titel „45“. Er bezieht sich auf jene 45 Zentimeter, die ein Mensch in alle Richtungen als persönlichen Raum empfindet. Die Überschreitung und Wiederherstellung dieser Grenze bedeutet Nähe, Berührung und Distanz – liebevoll oder getragen von Gewalt. Damian Gmür: „Was passiert, wenn dieser Raum massiv erweitert wird? Wie lassen sich dann Zustände, Bedürfnisse und Geschehnisse von Berührung über Bewegungen generieren?“ Bis zur Grenze lotet der Schweizer in seinem neuen Stück „45“ aus, was Tanz ausmacht: Energie, Rhythmus und Dynamik; starker Ausdruckswille, neue Formen und Abstraktion – Tanz als einmaliges Ereignis, hoch abstrakt und tief eigene Empfindungswelten treffend.
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