„Zeit für sich und die Familie“

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Einrichtung schließt eine Lücke: Die Familienherberge Lebensweg in Schützingen ist noch nicht fertig, wird aber schon gebucht

Katharina Ullrich absolviert täglich einen Kraftakt. Eines ihrer Kinder ist mehrfach schwerstbehindert und braucht rund um die Uhr Betreuung. Die Mutter erklärt, warum sie der Eröffnung der Familienherberge entgegenfiebert.

„Zeit für sich und die Familie“

Karin Eckstein (v.re.), Geschäftsführerin der Familienherberge Lebensweg, Katharina Ullrich mit Sohn Joel, Dieter Wenzel, Vorsitzender des Fördervereins der Familienherberge, SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast und ihr Parteikollege Thomas Utz. Foto: Disselhoff

Illingen-Schützingen. Was sich Katharina Ulrich wünscht, wird am Rande eines Rundgangs durch die Familienherberge Lebensweg in Schützingen schnell deutlich: „Ich möchte ganz normal behandelt werden.“ Sie will, dass andere Menschen sie nicht anstarren, wenn sie sich mit ihrem Sohn Joel, der unter einer sehr seltenen Erbkrankheit leidet, in der Öffentlichkeit bewegt. Ullrich ist eine Powerfrau, die findet, dass behinderte Menschen nach wie vor viel zu selten am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Das würde sie gerne verändern, und dafür setzt sie sich ein – etwa beim Baustellenbesuch in der künftigen Familienherberge. Beim Rundgang mit dabei: die regionale SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast, SPD-Kandidat Thomas Utz, der sich in Ullrichs Heimatwahlkreis Neckar-Zaber für ein Bundestagsmandat bewirbt, und einige Illinger Gemeinderäte.

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