Zahl der Rebhühner ist auf 60 geschrumpft
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Landschaftserhaltungsverband Enzkreis schließt seine Erhebung ab – Verlust von Lebensraum bedroht die Population
Enzkreis. Zwei Jahre lang hat Diplom-Biologe Thomas Köberle aus Mühlacker gemeinsam mit vielen Helfern die Felder und Wiesen des Enzkreises abgesucht, jetzt steht das Ergebnis fest: „Etwa 60 Rebhühner leben noch im Enzkreis“, teilt der Geschäftsführer des Landschaftserhaltungsverbands Enzkreis (LEV) mit.
In den 1950er und 1960er Jahren des 20. Jahrhunderts hatte es nach Schätzungen noch weit mehr als 1000 Rebhühner im Enzkreis gegeben, und dennoch ist das Ergebnis der Kartierung durch Thomas Köberle und den Landschaftserhaltungsverband fast noch als positiv zu werten. Im benachbarten Landkreis Karlsruhe beispielsweise steht der Eichelhäher-große Feldbewohner kurz vor seiner Ausrottung. „Auch in der Region um Remchingen und Königsbach-Stein haben wir praktisch keine Rebhühner mehr gefunden“, berichtet der Geschäftsführer des LEV. „Besser sieht es dagegen im Heckengäu bei Neuhausen, Tiefenbronn oder Heimsheim und mit Abstrichen auch bei Kieselbronn, Mühlacker oder Wurmberg aus.“
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