Zahl der Asylsuchenden steigt immer schneller
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Landrat-Stellvertreter informiert über die jüngsten Entwicklungen – Enzkreis-Politiker fordern Lösung für die Balkan-Flüchtlinge
Enzkreis. „Die Prognosen werden immer schneller von der Realität eingeholt, als es zu erwarten war“: Landrat-Vize Wolfgang Herz hat den Sozialausschuss des Enzkreises in dessen Sitzung am Donnerstag über die aktuelle Situation bei der Unterbringung von Asylbewerbern informiert; wie auch von solchen Flüchtlingen, die nicht als politisch verfolgt gelten.
Bis Mai hatte der Kreis zu den bisher schon hier lebenden Menschen rund 350 weitere Asylsuchende aufgenommen, bis zum Jahresende werden es demnach rund 1000 neue sein; eine Vorhersage, die laut Herz durchaus belastbar sei. Die Asylbewerber des vergangenen Jahres eingerechnet, leben demnach jetzt schon um die 1000 Asylsuchende in den Städten und Gemeinden des Landkreises. Und auch im kommenden Jahr dürfte sich die Zugangszahl über der 1000er-Grenze bewegen. Eine rasche erste Unterstützung, so der Landrat-Stellvertreter, habe die Notunterkunft in Bauschlott dargestellt, weitere Sammelquartiere würden in Eisingen und Wimsheim angestrebt, wobei Herz unmissverständlich deutlich machte, dass es sich nur um vorübergehende Unterbringungen handeln könne, gewissermaßen „Puffer“, bis anderer Wohnraum zur Verfügung gestellt wird. Aus der alten Bauschlotter Gemeindehalle seien mittlerweile schon rund 55 Personen verlegt worden, gleichwohl werde man die dortigen Kapazitäten auch weiterhin nutzen müssen.
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