Zähes Ringen um schnelles Internet
Archiv
Ötisheim baut in einem ersten Schritt ein Glasfasernetz im Ort auf – Bürgermeister Henle wirft Telekom Etikettenschwindel vor
Ein flammendes Plädoyer für den Breitbandausbau mit Glasfaserkabel durch den Zweckverband Breitband im Enzkreis hat Ötisheims Bürgermeister Werner Henle in der jüngsten Ratssitzung gehalten. Dabei ging er hart mit der Telekom ins Gericht, die mit ihren Vectoring-Plänen versuchen würde, den Zweckverband zu zerschlagen.
Glasfaserkabel sind die einzige zukunftssichere Technologie. Bis sie in jedem Enzkreis-Haushalt für schnelles Internet sorgen, dürfte allerdings noch etwas Zeit vergehen. Foto: Kollros
Ötisheim/Enzkreis. Die Gemeinde Ötisheim will ganz vorne mit dabei sein, wenn der Zweckverband nach langen Jahren der Planung endlich die Datenautobahn in Betrieb nimmt. Der Gemeinderat hat am Dienstagabend einstimmig beschlossen, dass in den kommenden drei Jahren ein innerörtliches Glasfasernetz aufgebaut wird, das an die Datenautobahn des Zweckverbands angeschlossen werden kann. Kosten: 1,4 Millionen Euro. Dabei werden die Glasfaserkabel soweit möglich bis an die Grundstücksgrenzen gelegt, und vor allem werden die Gewerbegebiete möglichst zügig mit schnellem Internet versorgt. Der weitere Ausbau der Infrastruktur soll dann sukzessive erfolgen. Sobald Baumaßnahmen anstehen, werden in die Gräben gleich Leerrohre für Glasfaserkabel verlegt.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen