Wurmberg fürchtet den A8-Verkehr

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Teilortsumfahrung soll nach dem Willen des Kreistagsausschusses auf 2020 vorgezogen werden

Enzkreis. Einen Überblick über die Bauvorhaben an Kreisstraßen für die nächsten Jahre haben sich die Kreisräte in der Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses am Donnerstag verschafft. In der Diskussion schälte sich heraus, dass auf der Liste der geplanten Maßnahmen die Teilortsumgehung Wurmberg vom Jahr 2021 auf 2020 vorgezogen werden soll.

Unterstützung für dieses Anliegen von Bürgermeister und Kreisrat Jörg-Michael Teply gab es aus nahezu allen Fraktionen. Allerdings fließen dadurch wahrscheinlich keine Fördermittel. „Ein Landeszuschuss war für die nächste Zeit sowieso nicht absehbar“, so der Rathauschef. Er fürchtet, dass trotz anderer Streckenführung ein Teil des Umleitungsverkehrs während des A8-Ausbaus über die sehr enge Straße durch seine Gemeinde rollen könnte. „Mit zwölf Prozent Gefälle ist das für Lkw sehr gefährlich“, so Teply. Professor Dr. Erik Schweickert (FDP) signalisierte Unterstützung, wie auch Günter Bächle (CDU). „Dem Gemeindeantrag sollte stattgegeben werden, aber wir müssen mit Wurmberg wegen einer Kostenbeteiligung verhandeln“, so Kreisrat Karlheinz Schühle (FWV). Nach den Sommerferien verspricht Wolfgang Herz, mit der Gemeinde und dem Regierungspräsidium das Vorhaben nochmals zu sichten. Abgesehen von Joachim Wildemann (Grüne), der eher den Radwegebau fördern will, stimmte der Ausschuss dafür, dem Kreistag die zügigere Wurmberg-Umfahrung zu empfehlen.

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