Wurmberg freut sich auf Waldensertag

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Wurmberg (pm). Die Deutsche Waldenservereinigung und die Gemeinde Wurmberg sind am kommenden Sonntag, 8. September, Gastgeber des Deutschen Waldensertags.

Wurmberg zählte zu den zehn Orten in Württemberg, in denen sich reformierte Glaubensflüchtlinge aus den Waldensertälern und der weiteren Umgebung unter Führung von Pfarrer Henri Arnaud Ende des 17. Jahrhunderts ansiedelten. Rund 200 Waldenser aus dem Distrikt Queyras sowie aus Guillestre und Umgebung in den französischen Alpen gründeten 1699 in der „Welschen Gasse“ – heute: Pforzheimer Straße – die „Colonie de Luserne et Queiras et Guillestre“, die Kolonie Lucerne. Zwei Jahre später stießen weitere etwa 60 Flüchtlinge aus Pragelato hinzu, die sich zuvor vergeblich um die Gründung einer Existenz in Hessen bemüht hatten. Auch der Kaufmann Anton Seignoret, dem die Einführung der Kartoffel in Württemberg zu verdanken ist, wohnte in Lucerne.

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