Wunschkonzerte gegen Isolations-Blues
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Der Schließung ihres Theaterbetriebs trotzen die Pforzheimer Macher ein Ersatzprogramm ab, das Ansteckungsgefahren etwa unter freiem Himmel minimiert. Von der Isolation getroffene Menschen wie wenig mobile Senioren dürfen sich Auftritte vor Ort wünschen.
Pforzheim. Für den Pforzheimer Intendanten Thomas Münstermann ist die Schließung des Pforzheimer Theaterbetriebs laut Corona-Verordnung so schmerzhaft wie nachvollziehbar: „Singen, Sprechen, Tanzen – genau diese Tätigkeiten sind besonders kritisch, was mögliche Ansteckungen angeht“, sagte Münstermann. Die Zeit des Höhepunkts der Corona-Krise im März begann erst mit der Absage aller Aufführungen, später wurden dann auch die Proben gestrichen.
Den Auftakt der Open-Air-Reihe bildete ein Hofkonzert im Pforzheimer Seniorenzentrum Paul Gerhardt, zu sehen sind die Musiker (v.li.) Klaus Geber, Lilian Huynen und Philipp Werner.Foto: Sascha Mey
Die Abonnenten des Theaters erhalten aktuell ein Angebot: Um den Gegenwert der bedingt durch die Pandemie abgesagten Vorstellungen auszugleichen, rechnet das Theater diesen auf das Abonnement der kommenden Spielzeit an. Auf Wunsch kann der Abonnent auch auf diese Erstattung verzichten oder alternativ den Betrag spenden und so „ein wichtiges Zeichen für die Kultur von Stadt und Region setzen“, wie das Theater Pforzheim mitteilte.
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