„Wunden sind nicht verheilt“
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Liste für Sternenfels und Diefenbach erinnert in ihrem Rückblick an die Querelen des Jahres 2014
Sternenfels. Friedliche vorweihnachtliche Stimmung schien bei der letzten Sternenfelser Gemeinderatssitzung des Jahres am vergangenen Donnerstag in der Luft zu liegen. Es gab vier einstimmige Beschlüsse, Bürgermeisterin Sigrid Hornauer blickte auf das zu Ende gehende Jahr zurück und appellierte einmal mehr an das Gremium, Einigkeit zu zeigen und zusammenzuwachsen. Doch beim letzten öffentlichen Tagesordnungspunkt, bei dem die Fraktionen üblicherweise Anträge stellen, Anliegen vortragen oder Wünsche äußern, meldete sich Bianca Lillich, die Fraktionsvorsitzende der Liste für Sternenfels und Diefenbach (LfSuD), zu Wort.
Mit neuer Einigkeit ins neue Jahr? So könnte ein guter Vorsatz in der Sternenfelser Kommunalpolitik lauten. Foto: Hansen
Der Jahresrückblick müsse frei sein von „Lobhudeleien und der Selbstbeweihräucherung von Projekten und Entscheidungen“, so Lillich. „Der Fokus soll auf den Dingen liegen, die unseren Ort in diesem Jahr am meisten bewegt haben.“ Es seien Wunden aufgerissen worden, die noch nicht verheilt seien. „Es wäre leichter, so manches unausgesprochen zu lassen“, sagte Lillich, doch dann sei ein Neustart unmöglich. Dafür fehle es manchen noch an der gemeinsamen Basis. „Wir dürfen nicht die Augen davor verschließen, dass durch weite Teile der Bevölkerung ein Riss geht.“
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