Würth-Ansiedlung droht zu platzen

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Mühlacker. Der Ötisheimer Michael Sellin, dem das Anwesen an der Uhlandstraße am Ortseingang aus Richtung Illingen seit 2005 gehört, möchte neben dem bestehenden Haus ein zweigeschossiges Flachdachgebäude mit einer Mietfläche von insgesamt rund 1300 Quadratmetern bauen. Die Künzelsauer Firma Würth möchte laut Sellin circa 500 Quadratmeter für die Einrichtung eines Abholzentrums für Handwerker nutzen; ungefähr 350 Quadratmeter würde das benachbarte Fitnessstudio gerne für eine Erweiterung seiner Räume beanspruchen. Außerdem hätten noch Büros in dem Neubau Platz. „Ich habe einen fertigen Mietvertrag mit Ausstiegsklausel mit Würth“, sagt Michael Sellin. Doch soweit die Dinge aus seiner Sicht auch schon gediehen sein mögen, ist es dennoch keinesfalls sicher, dass der Geschäftsmann seine Absicht realisieren kann.

So, wie in dieser 3-D-Visualisierung, soll das neue Gebäude auf dem alten Schott-Areal nach der Planung des Grundstückseigentümers aussehen. Doch die Stadtverwaltung äußert Einwände.Grafik: privat

So, wie in dieser 3-D-Visualisierung, soll das neue Gebäude auf dem alten Schott-Areal nach der Planung des Grundstückseigentümers aussehen. Doch die Stadtverwaltung äußert Einwände.Grafik: privat

Im Gegenteil. Gemeinderat und Stadtverwaltung hätten gegenüber dem Eigentümer des Außenbereichsgrundstücks mehrfach deutlich gemacht, „dass die Schaffung von Baurechten eine substanzielle Verbesserung der Stadteingangssituation erwirken müsste“, teilt das Planungs- und Baurechtsamt der Stadt dem Ausschuss für Umwelt und Technik mit, der sich am kommenden Dienstag mit dem Thema beschäftigen soll.

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