Würmtalexpress sorgt für Glücksgefühle

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Von einer kleinen Truppe zum großen Tross: Bis zu 70 Radfahrer treten für ihre Ziele mit vereinten Kräften in die Pedalen

Pforzheim. „Es ist einfach ein tolles Gefühl, wenn man im Windschatten fast geräuschlos und so schnell fahren kann.“ Mit dieser Euphorie ist Holger Sievert auf seinem Rennrad nicht allein unterwegs. Um im Windschatten pedalieren zu können, braucht es schließlich mindestens einen zweiten Fahrer. Sievert hat sogar noch weit mehr Mitstreiter, auf die er bei seinen Touren zählen kann.

Der Name ist Programm: Der Würmtalexpress steht für professionelles Rennradfahren in einer losen Vereinigung von Hobbyfahrern, die sich jedoch ehrgeizige Ziele stecken.

Der Name ist Programm: Der Würmtalexpress steht für professionelles Rennradfahren in einer losen Vereinigung von Hobbyfahrern, die sich jedoch ehrgeizige Ziele stecken. Foto: Roth

An einem schönen Sonntagmorgen sind es knapp über 20 Rennradfahrer, die alle im gleichen Trikot, engen Radlerhosen, mit aerodynamischen Radlerbrillen und Helmen auf schicken Rennmaschinen an der Kallhardtbrücke in Pforzheim anrollen. Schutzhelme sind Pflicht beim „Würmtalexpress“, einer laut Frank König losen Vereinigung von Radfahrern, die zwar als Hobbyfahrer in die Pedalen treten, sich jedoch auch ehrgeizige Ziele stecken. Manchmal flitzen bis zu 70 Radfahrer im Alter von 17 bis 78 Jahren gemeinsam los. 2000 bis 15000 Kilometer legen die Sportler im Jahr zurück, einen Teil davon im Wettkampf. „Das Hauptevent ist auf jeden Fall das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring“, sagt Sievert, der Pressesprecher des Würmtalexpress ist.

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