„Wünschen uns mehr Unterstützung“

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Die Unterbringung von Flüchtlingen beschert den Verantwortlichen im Enzkreis Kopfzerbrechen – Zustrom ungebrochen

Der Flüchtlingsstrom aus den Krisenregionen der Welt reißt nicht ab, und der Enzkreis sieht sich im Bemühen, Unterkünfte zu finden, vor eine immer schwierigere Aufgabe gestellt. Für die im kommenden Monat erwarteten Neuzugänge fehlen aktuell 40 Quartiere.

Dass sich bei der Suche nach Wohnungen für Flüchtlinge Türen öffnen mögen, hoffen die Verantwortlichen im Landratsamt.

Dass sich bei der Suche nach Wohnungen für Flüchtlinge Türen öffnen mögen, hoffen die Verantwortlichen im Landratsamt. Foto: Fotomoment

Enzkreis. 27 Menschen sind am 14. August im Enzkreis angekommen. 32 weitere sollten bis Monatsende folgen – unter dem Strich 59 Zuweisungen der zentralen Aufnahmestelle in Karlsruhe allein im August und damit rund 20 mehr als noch in den ersten Monaten des Jahres. Hinter diesen nackten Zahlen, die Andreas Kraus, Leiter des Enzkreis-Ordnungsamts, ohne nachzuschlagen parat hat, stehen 59 Flüchtlingsschicksale und 59 leidvolle Geschichten, aber auch 59 Hoffnungsträger, die sich eine Wende zum Besseren erträumen, und damit 59 Herausforderungen für jene, deren erste Pflicht darin besteht, den Gestrandeten ein Dach über dem Kopf zur Verfügung zu stellen. Dass sich der Kreis mit einer Herkulesaufgabe konfrontiert sieht, belegt der eindringliche Appell, mit dem sich Landrat Karl Röckinger vor Wochen an die Kommunen gewandt und diese um Hilfe bei der Suche gebeten hat.

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