Worte, die bleiben
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Gedanken von Vikarin Christine Koning, Mühlacker
Kennen Sie das auch: ein Wort, ein Satz, den jemand über Sie ausgesprochen hat, und der in Ihrem Kopf und Herzen bleibt? Mir geht das manchmal so – und das, obwohl der ursprüngliche Sprecher schon gar nicht mehr genau weiß, was er über mich gesagt hat.
Christine Koning.
Worte haben Macht. Leider sind wir Menschen nur allzu gut darin, zerstörerische Worte zu anderen zu sagen. Wie oft geht uns ein destruktiver Satz über die Lippen? Und wie viele solcher Sätze tragen Sie mit sich mit? Worte wie: „Das schaffst du sowieso nicht!“ „Diese Farbe kannst du mit deiner blassen Haut nicht tragen! „Das kann jeder andere besser als du!“ Solche Worte bleiben. Manche setzen sich fest wie ein unschöner Fleck. Wie wäre es, wenn wir statt dieser schlechten Worte gute Worte in unserem Kopf und Herzen hätten? „Das schaffst du!“ „Dein Kleid steht dir super!“ „Du kannst anderen so gut Mut machen!“ Ich möchte Sie einladen, auf Ihre Worte zu achten: Schlucken Sie den vielleicht gerechten, aber lieblosen Kommentar herunter und ermutigen Sie lieber. Loben Sie doch mal bewusst jeden Tag in der kommenden Woche eine Person, die Ihnen begegnet. Ich bin sicher, dass der eine oder andere Kommentar bei der Person bleiben wird und sie ermutigt.
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