Wort, Tanz und Musik berühren
Archiv
Eunike Engelkind gibt Einblicke ins Leben der Malerin Frida Kahlo
Eine Theateraufführung auf höchst anspruchsvollem Niveau begeisterte am Samstag ein großes Publikum im Faust-Museum. Zusammen mit dem brasilianischen Gitarristen Pedro Cerca zeichnete die Stuttgarter Künstlerin Eunike Engelkind tief berührend den Lebensweg einer ungewöhnlichen Frau nach.
Eunike Engelkind mit einem Bild Frida Kahlos. Viele verschiede Tiere hielt sich die Malerin, die ihr helfen sollen, das Dasein zu ertragen. Warum aber ein Dornengeflecht um Hals und Schulter? Foto: Filitz
Knittlingen. Im Zentrum stand Frida Kahlo, die bekannteste mexikanische Malerin. Am 13. Juli 1907 kam sie in einem Vorort von Mexiko City zur Welt. Ihr Vater war Deutscher, ihre Mutter Mexikanerin. Als Sechsjährige erkrankte sie schwer an Kinderlähmung. Zurück blieb ein verkrüppelter Fuß, der sie in ihrer Kindheit und Jugend zum vielgehänselten Außenseiter machte. Sie war 18 Jahre alt, als bei einem schweren Busunfall eine Eisenstange ihr Becken durchbohrte. Ein Schicksalsschlag, der ihr weiteres Leben mit andauernden Schmerzen und Leiden prägen sollte. Drogen und Alkohol brachten nicht die erhoffte Linderung. Während des langen Krankenlagers entdeckte sie die Malerei für sich. Mit dem Pinsel konnte sie ihren Empfindungen, Gefühlen und Ängsten beredten Ausdruck verleihen.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen