Wohnung für Opfer des Feuers gesucht
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Gemeinde Ötisheim bemüht sich fieberhaft um neue Bleibe für siebenköpfige Familie – Vater lehnt zwei mögliche Objekte ab
Die Gemeinde Ötisheim ist Tage nach dem Brand im Ortskern weiterhin verzweifelt bemüht, eine Wohnung für die siebenköpfige Familie zu finden, die durch das Feuer vom Samstag obdachlos geworden ist. Gleichzeitig wird zu Geld- und Sachspenden aufgerufen.
Schuttberge vor der Türe: Das Haus Hintere Gasse 15 in Ötisheim, das am Samstagabend durch ein Feuer stark verwüstet wurde, ist bis auf weiteres unbewohnbar. Foto: Eier
Ötisheim. Die Familie türkischer Herkunft – die Eltern, vier Mädchen teils schon im jugendlichen Alter und ein kleiner Junge – sind seit Samstag bei Bekannten im Ort untergeschlüpft. Außerdem bemühte sich die Gemeinde, mit Wertgutscheinen und der Vermittlung an Hilfsorganisationen wie der Caritas oder dem Roten Kreuz die erste Not zu lindern. Das Haus Hintere Gasse 15 ist durch das Feuer stark verwüstet, auch wenn die Fachleute ihre Schätzungen zum Schaden nach unten korrigiert haben – von 300000 auf etwa 100000 Euro. „Der Schaden wurde begutachtet“, berichtet Jens Neumeister von der Sparkassen-Versicherung. „Am Freitag, bevor der Regen kommt, wollen wir das Dach provisorisch abdichten lassen, und am Montag erwarten wir den Gebäudesachverständigen, der die Statik prüft.“
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