Wohnen im Wandel der Zeiten
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Ausstellung zur Gartenstadt Arlinger
Pforzheim (pm). Das Stadtmuseum Pforzheim zeigt vom 3. Juni bis zum 31. August die Ausstellung „Die Gartenstadt Arlinger“. Die Schau erinnert an die Anfänge der Siedlung. Zahlreiche historische Dokumente wie Pläne, Baugesuche, Hausordnungen und Fotografien sind zu sehen.
Die Gartenstadt Arlinger wurde ab 1919 als Stadtrandsiedlung im Grünen angelegt. Die ersten Häuser baute die Gemeinnützige Baugesellschaft Pforzheim-Stadt, die in diesem Jahr 100-jähriges Bestehen feiert, am Arlingerplatz, weitere Wohnhausgruppen fügte die Bau- und Spargenossenschaft an der Arlingerstraße hinzu. Die Gartenstadt stellt ein Beispiel für den gemeinnützigen Wohnungsbau der frühen 1920er Jahre dar, in dem das Wohnen im Grünen, eine aufgelockerte Bebauung, eine einheitliche Formgebung sowie ein Optimum an Licht und Luft eine große Rolle spielte. Die Ausstellung dokumentiert das Leben im Arlinger in den vergangenen hundert Jahren anhand von Bildern, Plänen und verschiedenen Schriftstücken. Eine typische „Frankfurter Küche“, wie sie in vielen Arlinger Häusern vorzufinden war, ist ebenfalls zu sehen. Zudem werden der ländliche Charakter der Siedlung mit den beschaulichen Gärten sowie das Kinder- und Blumenfest näher beleuchtet.
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