Wölfe: Hauk will Weidetiere schützen

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Minister zu Gast bei einem betroffenen Schäfer in Bad Wildbad

Bad Wildbad/Enzkreis (pm). Wölfe hätten auf Weiden nichts verloren. Dort sollten sie auch gejagt werden können, außerhalb von Weideflächen dagegen nicht. Dafür hat sich Peter Hauk (CDU), baden-württembergischer Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, ausgesprochen. In seiner Funktion als CDU-Kreisvorsitzender hatte der Landtagsabgeordnete Thomas Blenke den Minister nach Bad Wildbad-Nonnenmiss in die Schäferei von Gernot Fröschle eingeladen. Ein Wolf hatte dem Landwirt am 30. April 42 Schafe gerissen.

Hauk machte laut Mitteilung auch deutlich, dass man im Schwarzwald mit dem Wolf künftig leben müsse. Das Tier sei nun mal in die Region zurückgekehrt. Zudem verwies der Minister auf das europäische Recht, wonach der Wolf als schutzbedürftig gelte. Allerdings würden die Regelungen in den einzelnen europäischen Ländern unterschiedlich restriktiv ausgelegt. In Deutschland sei es derzeit nur möglich, einen Wolf zu erlegen, wenn er sich dem Menschen nähere. Dann müsse ein staatlicher Jäger bestellt werden, um das Tier zu töten. Künftig müsse der Wolf auch gejagt werden dürfen, wenn er Tiere reiße.

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