Wo ein toter Fürst zum Leben erwacht

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Ausflugstipp: Museum in Hochdorf gewährt Einblicke in den Alltag der Kelten – Schauräume und nachgebautes Gehöft ziehen jährlich viele Tausend Besucher an

Asterix, der berühmte Comic-Gallier, ist ein französischer Kelte. Den kleinen Mann mit dem Zaubertrank kennt jeder. Doch auch direkt vor unserer Haustür lebten Kelten. Der Bekannteste ist zweifellos der Fürst, dessen Grab Ende der 1970er Jahre in Hochdorf entdeckt wurde, wo das Keltenmuseum jährlich Tausende Geschichtsinteressierte anzieht.

Museumschefin Dr. Simone Stork vor einer nachgebauten keltischen Schmiedewerkstatt. Kleines Bild oben: Grabbeigaben wie Nadeln mit Kugelköpfen aus Bernstein und korallenverzierte Toilettenbestecke. Unten: der Grabhügel. Fotos: Sadler (3), Museum (3)

Museumschefin Dr. Simone Stork vor einer nachgebauten keltischen Schmiedewerkstatt. Kleines Bild oben: Grabbeigaben wie Nadeln mit Kugelköpfen aus Bernstein und korallenverzierte Toilettenbestecke. Unten: der Grabhügel. Fotos: Sadler (3), Museum (3)

Eberdingen-Hochdorf. Das Grab wäre weiter unbekannt geblieben, wenn nicht Renate Leibfried, eine im Ort wohnende Historikerin, Spuren der Steinumfassung eines bereits völlig verflachten Hügels in einem Acker bemerkt hätte. So aber startete das Landesdenkmalamt eine große Ausgrabungsaktion – und machte einen sensationellen Fund: Die Grabkammer im Zentrum des 60 Meter breiten Hügels war mit reichen Beigaben ausgestattet.

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