Witzenmann-Teile fliegen ins Weltall

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Pforzheim (pm). Eine Abordnung der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA und der Europäischen Weltraumorganisation ESA sowie Vertreter des weltweit zweitgrößten Raumfahrtunternehmens, Airbus Defence and Space, haben kürzlich die Firma Witzenmann in Pforzheim besucht. Hintergrund war laut einer Pressemitteilung ein aktuelles Projekt in der internationalen Raumfahrt, zu dem das Unternehmen einen Beitrag leistet: der Bau des modernen Raumschiffs „Orion“ von NASA und ESA. Mit der Orion-Mission sollen Pläne für die bemannte Raumfahrt jenseits erdnaher Umlaufbahnen reaktiviert werden. Das Fernziel ist, in den 2030er Jahren eine Mars-Mission zu starten.

Witzenmann-Teile fliegen ins Weltall

Schweißer der Abteilung Luft- und Raumfahrt bei Witzenmann. Foto: Witzenmann GmbH

Bemerkenswert an der Kooperation ist, dass die NASA erstmals in ihrer Geschichte auf die Lieferung missionskritischer Komponenten von nichtamerikanischen Partnern zugreift. Die Europäer übernehmen bei dem Bau die Konstruktion eines Servicemoduls. Das Teil soll den Antrieb, die Energieversorgung, die Thermalkontrolle sowie die Funktion weiterer Elemente des Lebenserhaltungssystems sicherstellen.

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