Wissenschaft mit Aha-Effekt

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Mühlacker. „Mint“ – das klingt zunächst vielversprechend nach Pfefferminzbonbon. Doch was sich hinter den vier Buchstaben auch verbirgt, schmeckt vielen Schülern deutlich weniger: Die auf den kurzen Nenner „MINT“ gebrachten Branchen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zählen für das Gros der Jugendlichen bei ihrer Karriereplanung nicht zur ersten Wahl. Am Theodor-Heuss-Gymnasium haben zwei junge Akademikerinnen vom Programm „Coaching 4 Future“ gestern dafür sorgen wollen, dass der eine oder andere der freiwillig anwesenden Neunt- bis Zwölftklässler nachhaltig auf den Geschmack kommt.

Schüler unterziehen Kunststoff einem Geruchstest.

Schüler unterziehen Kunststoff einem Geruchstest.

Autos, die plötzlich ihre Tragflächen ausklappen und abheben, Algen im Tank, Wolkenkratzer, die von dekorativen Windanlagen umrankt sind, und riesige Spiegelfelder, die die Sonnenenergie einfangen – Visionen und teils schon umgesetzte Projekte gibt es genug, die den Ingenieur und den Wissenschaftler der Zukunft fordern. Wie dessen Tätigkeit aussehen kann, brachten Dr. Agnes Heinemann und Henriette Gruber den rund 20 Schülern anschaulich nahe und unterfütterten die gezeigten Filme, Bilder und Exponate mit überraschenden Zahlen – beispielsweise der Tatsache, dass 41 gehortete alte Handys in etwa so viel Gold enthielten wie eine Tonne Erz. Entsprechend aufmerksam folgten die Schüler an ihrem eigentlich freien Freitagnachmittag dem rund eineinhalbstündigen Vortrag der Referentinnen, die ihnen durchaus als Vorbild dienen können, haben sie doch selbst eine Karriere im naturwissenschaftlichen Bereich gestartet.

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