Wirte fühlen sich als Versuchskaninchen

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Enzkreis/Pforzheim. Auf ihrer Jahreshauptversammlung beschäftigten sich die Gastronomen und Hoteliers gleich mit einer ganzen Reihe von Vorschriften und bürokratischen Hemmnissen, die ihren Alltag nicht gerade erleichtern. Sie bekräftigten aber auch, dass ihnen gerade der Verbraucherschutz ein großes Anliegen sei und die Kollegen stets das aktuelle Wissen um Hygienevorschriften haben sollten. Deshalb habe sich der Kreisverband im zeitigen Frühjahr auch gleich als einer der ersten im Land an einem Seminar beteiligt, das der Dehoga-Landesverband derzeit flächendeckend anbietet.

Neue Ideen will Karin Frommherz vom „Scharfen Eck“ in den Dehoga-Kreisverband einbringen, in dem ihr Vater Heinz Frommherz als stellvertretender Vorsitzender amtiert.

Neue Ideen will Karin Frommherz vom „Scharfen Eck“ in den Dehoga-Kreisverband einbringen, in dem ihr Vater Heinz Frommherz als stellvertretender Vorsitzender amtiert.

Der eine oder andere Wirt grummelte dann aber auch über die laxe Kontrollpraxis bei Vereinsfesten. Henry Wagner vom „Rössle“ in Ottenhausen, Sprecher der Fachgruppe Gastronomie im Verband, meinte etwa, dass den Vereinen wohl deshalb nicht auf die Finger geschaut werde, weil dies bei der nächsten Wahl Wählerstimmen kosten könnte. Im übrigen würde er sich wünschen, dass sämtliche Lebensmittelverarbeiter nach den selben Kriterien überwacht werden sollten, anstatt „Gleiches ungleich zu behandeln“. Dass jetzt die konzessionierte Gastronomie als Versuchskaninchen herhalten solle, sei „Symbolpolitik auf unsere Kosten“, so Wagner, und eine solche sei abzulehnen.

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