Wirbt Pforzheim Berufsschüler ab?

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Enzkreis/Pforzheim. Werben Pforzheimer Berufsschulen Auszubildende aus dem östlichen Enzkreis zum Besuch der Fritz-Erler- oder der Ludwig-Erhard-Schule im Oberzentrum ab? Diesen Verdacht will die Kreisverwaltung nachgehen, weil sie verhindern will, dass der Georg-Kerschensteiner-Schule in Mühlacker Berufsschüler verloren gehen. Bestätigt sich der Verdacht, würden die Pforzheimer Schulen eine seit 15 Jahren bestehende Schulbezirksregelung missachten.

Darin wurde vereinbart, dass die Kommunen östlich der Linie Wurmberg/Niefern/Ölbronn-Dürrn/Knittlingen zum Bezirk der kaufmännischen Kreisberufsschule in Mühlacker gehören. Damit soll bezweckt werden, dass die Schüler nahe am Wohnort und Ausbildungsbetrieb die Schule besuchen können. Aus dem westlichen Kreisteil besuchen die Berufsschüler demzufolge die Schulen in Pforzheim. Wobei diese Regelung für all jene Ausbildungsberufe gilt, die in beiden Städten gelehrt werden. Um diese Regelung zu unterstützen, hatte der Enzkreis vor 15 Jahren der Stadt einen Investitionskostenzuschuss für die Erweiterung der Ludwig-Erhard-Schule in Höhe von umgerechnet rund 1,53 Millionen Euro gewährt.

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