„Wir verfallen nicht in Schockstarre“

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Gespräch zu Mühlehof-Standort-Krise

Mühlacker. Nach der Enttäuschung ein kleiner Krisengipfel: Oberbürgermeister Frank Schneider und Vertreter verschiedener städtischer Ämter, Projektentwickler Dr. Rainer Vögele und drei Repräsentanten des Büros Drees und Sommer trafen sich gestern im Rathaus zu einem rund zweistündigen Gespräch. Brisantes Thema: das Desinteresse potenzieller Investoren an der Neugestaltung des Mühlehof-Standorts.

Die Abordnung von Drees und Sommer, die von der Stadt beauftragt wurde, die Ursachen für das Ausbleiben von Angeboten zu erkunden, vermittelte der Rathausspitze und Projektentwickler Vögele einen ersten Eindruck. „Es gibt keinen Hauptgrund, sondern mehrere gleichgewichtige Gründe“, so OB Schneider im Gespräch mit unserer Zeitung. Manchen Interessenten sei das Verfahren zu aufwendig, andere hielten die zur Verfügung stehende Fläche für zu klein. Die vorgesehene Kombination zwischen einem öffentlichen Projekt, nämlich dem Bau einer Stadthalle, und privaten Investitionen in Gewerbeflächen stieß auf wenig Gegenliebe. Ebenfalls ein Hindernis für Bewerbungen war offenbar das Fehlen einer verbindlichen Grundsatzentscheidung zum Mühlehof. „Eine Belebung durch Gewerbe und eine Stadthalle ist wohl nicht möglich“, so Frank Schneider. Nun müsse überlegt werden, welche Konsequenzen zu ziehen sind. „Wir werden nicht in Schockstarre verfallen.“

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