„Wir sind keine Träumer“
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Maulbronn darf sich jetzt Fairtrade Town nennen – Zahlreiche Projektpartner machen gemeinsame Sache
Maulbronn ist die fünfte Kommune im Enzkreis, die sich Fairtrade Town nennen darf. Dass dieser Titel in Zukunft weit mehr als schmückendes Beiwerk sein wird, wurde bereits bei der Übergabe der Urkunde mehr als deutlich.
Feierliche Übergabe der Urkunde von Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz (3.v.li.) an Bürgermeister Andreas Felchle im Kreis der Mitglieder der Steuerungsgruppe (v.li.) Ditmar Wiegmann, Dr. Till Neugebauer, Eveline Wiegmann, Christina Maier-Frey und Britta Adam.Foto: Stahlfeld
Maulbronn. Für Bürgermeister Andreas Felchle geht es neben dem fairen Handel auch um Bewusstseinsbildung. „Wir haben die verdammte Verantwortung, dass es besser wird“, prangerte Felchle am Dienstag vor den rund 80 Gästen in der Maulbronner Feuerwache in deutlichen Worten das Wohlstandsgefälle zwischen Nord und Süd sowie die Ausbeutung in den vergangenen Jahrhunderten an. Indes: Der Mensch sei lernfähig, auch wenn der in Europa wieder erstarkte Nationalismus dies scheinbar infrage stelle. Gerade aber durch die Lernfähigkeit gebe es Entwicklungshilfe und die Fairtrade-Bewegung. Fairtrade übersetzte der Bürgermeister mit seinen Worten: Es gehe um einen ehrlichen Umgang miteinander: „Es muss so sein, dass es für alle reicht.“
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